Montessori - Kinderhaus & Schule - von 3 bis 18 Jahren

BILDEN
IST

MENSCHLICH

 

und

BILDUNG

darf

FREUDE

machen

BILDUNG

braucht

VORBILDER

Das ist Raoul

Er ist Kosmopolit. Er hat in vielen Ländern der Erde gelebt, ist dort aufgewachsen. Er hat viel zu erzählen. Und die Kinder lieben seine Geschichten, seine Art zu erzählen. Natürlich in Englisch. Denn das ist seine Muttersprache. Aber das stört die Kinder nicht mehr. Denn er weiß so viel, von Geografie, von anderen Völkern, von Geschichte, er spricht mit ihnen chinesisch, ein bißchen. Auch über Physik und Chemie, über die Geheimnisse des Lebens. Denn er hat Philosphie studiert, und ist Filmemacher. Und die Kinder - sie saugen alles auf - sie lernen, und lernen, und lernen. Nicht nur Englisch, nicht nur Geografie, sondern Mensch sein, Kosmopolit sein.

 BILDUNG

    braucht 

 

VERTRAUEN

WIDMUNG

GEDULD

Reisende zwischen Welten

Wissen haben wir eimerweise - in unserer Welt.

Aber zu wissen - oder - gebildet zu sein - dazwischen liegen Welten. Die Kinder dürfen in der Schola diese "Welten dazwischen" bereisen. Sie dürfen diese Welten selbst entdecken. Mit möglichst vielen ihrer Sinne. Denn Lernen soll sinnvoll sein - sonst bleibt nur - zu wissen - und das macht uns noch nicht zum Mitglied unserer Art, macht uns nicht zum "homo sapiens" dem "weisen Menschen".

Wir bilden für die Kinder die Umgebung, den Nährboden, die Schiffe für ihre Reisen. Wir sind ihre Skipper, ihre Kapitäne und zugleich ihre Diener. Denn es ist ihre Reise. Und weder sie noch wir wissen wo die Reise letztlich hinführt. Dafür das Vertrauen - in die Potentiale der Kinder.

bis zur MATURA 

4

 Stufen: 3 bis 18 Jahre        

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die Vor-

PRIMARIA

3bis6

 Jahre

„Wir sind keine defizitären Rechner, sondern empfindsame, verletzliche und resonanzbedürftige Wesen, die sich ihr Leben erzählen, um es mit Sinn auszustatten. “

Richard David Precht

VORPRIMARIA

Die große Entdeckungsreise der Kinder für die kommenden Jahre beginnt in der Schola mit Kindern im Alter ab 3 Jahren in der Vorprimaria.

In der Vorprimaria finden sie eine Umgebung vor, die auf ihr Alter und ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und sie in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt. Den Interessen der Kinder folgend, bauen sie sich in der Vorprimaria grundlegende, elementare Kompetenzen auf und schaffen so die Basis für die kommenden Jahre

 

Über die "praktischen Übungen des täglichen Lebens", erfahren die Kinder früh den Wert eines hohen Maßes an Selbstwirksamkeit. So werden sie schon in jungen Jahren zu bewussten Gestaltern ihrer Umwelt und auch ihrer Entwicklung. Mit den früh erworbenen Fähigkeiten wächst das Potential der Kinder, Probleme zusehends selbstständig zu lösen und so ihren Alltag immer sicherer zu  gestalten.

 

Für ein verbundenes, ganzheitlich erlebtes Erfahren der konkreten Umwelt und deren Zusammenhänge in unserem Kosmos, dienen den Kindern die fein abgestimmten Montessorimaterialien aus allen Bereichen und ermöglichen, in dem beim Kind erscheinenden Entwicklungsetappen, das Erarbeiten von Lerninhalten aus den Bereichen Mathematik, Sprache und Naturwissenschaften. Die verwendeten Materialien wurden größtenteils bereits von Maria Montessori konzipiert und seit über 100 Jahren in zahlreichen weltweit anerkannten Kinderhäusern zum Einsatz gebracht. Bereichert wird die Umgebung der Vorprimaria durch zahlreiche ergänzende Materialien, angeregt durch das Interesse der Kinder.

Dem Wesen und der Entwicklungsbedürfnisse des Kindes entsprechend, nach Eigenständigkeit und sinnerfülltem Tun trachtend, wird in all diesen Unterrichtsmaterialien gefolgt. So entstehen in Ruhe und Stille und trotzdem mitten im Leben bereits wesentliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, ein erstes Weltbild und stilvolle Arbeiten. 

 

Der respektvolle Umgang der PädagogInnen mit den Kindern schafft eine vertraute und zugleich liebevolle Atmosphäre, in der auch Kunst und Musik einen wesentlichen Platz haben. Die Natur in all ihren jahreszeitlichen Verwandlungen zu beobachten, bildet das wesentliche Kontinuum. Im Rahmen der regelmäßigen Ausflüge in die Natur wird achtsames Staunen gelernt, Lebendigkeit erfahren und Stille erlebt.

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die    

PRIMARIA

6bis12

Jahre

„Wenn altgewordene Menschen sich darauf zu besinnen suchen, wann, wie oft und wie stark sie Glück empfunden haben, dann suchen sie vor allem in ihrer Kindheit, und mit Recht, denn zum Erleben des Glückes bedarf es vor allem der Unabhängigkeit von der Zeit und damit von der Furcht sowohl wie von der Hoffnung, und diese Fähigkeit

kommt den meisten Menschen mit den Jahren abhanden.“ 

 

Hermann Hesse

PRIMARIA

Auf dem Weg in die Primaria haben die Kinder bereits wesentliche Grundkompetenzen in der Vorprimaria erworben. Sie haben gelernt sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten zu orientieren und ihren Platz zu finden. Geschickt und selbstständig agieren sie im Alltag. Gemäß einer sensiblen Phase für das symbolische Denken haben sie sich mit den Buchstaben des Alphabets verbunden und beherrschen Schreiben und Lesen. Die großen Erzählungen über die Entstehung des Universums, die Entstehung der Erde, die Entstehung des Lebens auf der Erde bis hin zum Kommen des Menschen, geleiten die Kinder in eine immer größer werdende Welt, die es zu erforschen und zu entdecken gilt.

Mit der großen Weltkarte, den Zeitleisten und wunderbaren Materialien aus allen Wissensbereichen, machen sich die Schülerinnen und Schüler der Primaria I selbstständig und begeistert auf den Weg – der „wissenschaftliche Geist“ (Montessori) ist erwacht.

In einer stabilen Lebensphase angelangt, herrscht in der Primaria I großes Interesse an fremden Ländern und Kulturen. So werden Kontinente erarbeitet, Karten angefertigt und Geschichten der Welt geschrieben. Auch Fauna und Flora werden systematisch erforscht und das Erfahrene wird in kleinen Erzählungen und ersten Zeichnungen dokumentiert.

Die Sprache tritt immer mehr ins Bewusstsein der Kinder und mit großer Aufmerksamkeit entdecken sie die Gesetze und Regeln, welche sie schon lange anwenden. Die Analyse von Texten und Gedichten mit Hilfe der Wortarten und der Satzglieder eröffnet eine neue Sicht auf das Wesen und die kraftvolle Wirkung von Sprache.

Von Materialarbeit begleitet, gelangen die Kinder im Bereich der Mathematik in Kenntnis aller Grundrechnungsarten in vielfältige Zahlenwelten und riesige Zahlenräume. Auch das Quadrieren, Potenzieren und Wurzelziehen lässt den mathematischen Geist reifen.

 

Bereits Maria Montessori beschrieb die Altersstufe der Sechs- bis Zwölfjährigen als stabile Phase, in der es den Schülerinnen und Schülern gelingt, sich mithilfe ihrer bis dahin erfahrenen Grundkompetenzen neue Themen selbstständig zu erarbeiten. 

Die gefestigten Basiserfahrungen in den Bereichen Mathematik, Sprache, Biologie und Geographie werden in der Primaria zusehends vertieft und in weitreichenden Arbeiten miteinander verbunden. Entsprechend ihrer persönlichen Entwicklung, erfahren die Kinder dieser Altersstufen in jeder neuen Arbeit, dass ihr erfahrenes Wissen beim Erarbeiten neuer Inhalte wesentlich wird und somit als Schlüssel zu einer umfassenden Bildung gilt.

 

Neben immer umfangreicher werdenden Inhalten, die zum Teil bereits mithilfe universitärer Fachliteratur erarbeitet werden, wird dem großen Interesse der Natur folgend, auch den naturgetreuen Abbildungen große Bedeutung beigemessen. 

Folgend dem Bedürfnis nach Ausdruck und Persönlichkeit, üben sich die Schüler in Form von selbstständig erarbeiteten Themenarbeiten, diese gut vorbereitet ihrem Publikum vorzutragen. Über Hypothesen und dem regelmäßig von einem erwachsenen Mediator begleiteten Philosophierens über Welt und Kultur aus Geschichte und Jetzt, üben sich die Kinder darin, in reflektierender Weise sich selbst, ihre Werte im Kontext ihres sozialen Umfelds zu begreifen.

Dem Wunsch nach Selbstwirksamkeit wird auch abseits der alltäglichen Arbeiten gefolgt, so entstehen erste langfristige Projekte, welche vorausschauendes Denken und Planungsfähigkeit voraussetzen. 

Die vermehrt stattfindenden Exkursionen in unterschiedliche Berufswelten verlangen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und führen die Kinder der Primaria bereits in die Welt junger Studierender.

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die

SEKUNDARIA

12bis14

 Jahre

„Die Zeit in der wir leben, bedroht mit ihrer Unruhe und ihrem Unglück die Werte, die uns bisher gesichert schienen. Es kommt jetzt

darauf an, dass die Wenigen, für die die Welt noch leuchtet, zusammenhalten und sich über die Anderen hinweg erkennen.

Auch das lauteste Getöse großer Ideale darf uns nicht verwirren und nicht hindern den einen leisen Ton zu hören, auf den alles ankommt.“

 

Werner Heisenberg,

Begründer der Quantenmechanik 

und bekannt für die Heisenbergsche Unschärferelation

SEKUNDARIA

 

Schon Maria Montessori wusste, dass die Pubertät die letzte „hochsensible“ Phase in der Entwicklung des Kindes darstellt. Nie wieder gibt es eine derartige Offenheit, welche sich in der cerebralen Entwicklung und den zahlreichen „sensiblen Phasen“ in diesem Lebensabschnitt widerspiegeln.  

 

Immer tiefer reichendes Eintauchen in unterschiedlichste Fachbereiche mitunter durch Beobachtung, Dokumentation und Auswertung in wissenschaftlicher Weise, unter anderem der Klimaforschung, dem Studieren der Vogelwelt mit deren Zugverhalten und das Erforschen von Mikro bis Makrokosmos, bieten vielfältige Möglichkeiten für den selbstständigen Erwerb eines weitreichenden, verstandesgemäßen Allgemeinwissens.

 

Fundierte Begleitung der Sekundar-Schüler durch teils universitär gebildete Persönlichkeiten gehören zum Alltag der Jugendlichen und lassen universitäres Arbeiten erfahrbar werden. 

Arbeiten der Schüler in den Fachbereichen der Geometrie, Kartografie, Zoologie, der Geografie im Kontext mit all seiner Erd-, Kultur- sowie der Fauna und Flora- geschichtlichen Entwicklungen, um nur einige zu nennen, werden im Alltag der Schüler als für sie untrennbar miteinander verbunden erfahren. Der Kosmos und alles darin Vorkommende und noch zu Erforschende wird von den Jugendlichen als großes, zusammenhängendes Netzwerk begriffen und ermöglicht so eine ganzheitliche Sicht. So erleben die Schüler auch die Sprache als lebendiges Werkzeug mit all seinen spannenden Entwicklungsgeschichten, mitunter Latein und neben dem Englischen die Möglichkeit weitere Sprachen wie Spanisch, Französich, Italienisch zu erlernen.

Zeichnen, malen und musizieren sind ebenfalls fixer Bestandteil in der Sekundaria. Die musikalischen Aktivitäten beinhalten den Gesang, Rhythmusübungen, Musiktheorie, Komposition sowie nach Möglichkeit das Erlernen gezielter Musikinstrumente.  

 

In unseren Außen- und Innenwerkstätten werden Experimente im Bereich Chemie und Physik durchgeführt, sowie Elektronik, Holz- und Metallverarbeitung erlernt. 

Exkursionen in verschiedene Berufsfelder sind fester Bestandteil des Schulalltags

In unseren Hochbeeten haben die Schüler die Möglichkeit die Botanik anzuwenden. Über Planung, Anzucht, Pflege, Ernte und Verarbeitung von Früchten  erfahren die Schüler neben theoretischem Wissen das konkrete Umsetzen.

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die

OBERSTUFE

14bis18

 Jahre

OBERSTUFE

Ein reichhaltiges Weltwissen und die langjährige Erfahrung, sich selbstständig zu bilden, zeichnet die jungen Studentinnen und Studenten der Oberstufe aus und lässt sie in ihren letzten Jahren in der Schola zu reifen Persönlichkeiten heranwachsen. 

Die Matura stellt eine markante Wegmarke auf dem Weg der jungen Menschen dar, welche eingebunden ist in das stetige Erweitern des persönlichen Bildungshorizontes. Tiefgehende Studien in vielen Bereichen zählen zum Alltag der Oberstufe. 

Nach Bedarf ausgedehnte Schulzeiten geben Zeit zur Vertiefung in Literatur, Mathematik und Philosophie

Theaterbesuche begleiten die Reise durch die Welt der Literatur und ermöglichen den Zugang in die Welt berühmter Theater und Stücken. 

Regelmäßig abgehaltene Philosophikas zu aktuellen oder historischen Themen, geben den jungen Menschen die Möglichkeit, sich selbst als immer reflektiertere Persönlichkeiten wahrzunehmen.

Vertiefende und fächerübergreifende Arbeiten zur Matura entspringen dem reichhaltigen und verbundenen Wissen der Vorjahre und erhalten in tiefgehenden Studien eine wissenschaftliche Note. Neben Englisch stehen den Jugendlichen als zweite Fremdsprache Italienisch, Spanisch oder Französisch zur Wahl. Die weitere Vertiefung in Latein ist fester Bestandteil.

Empathische, reflektierte junge Menschen mit einem weitreichenden Weltwissen verlassen nach erfahrungsreichen Schuljahren die Schola und dürfen das Vertrauen genießen, dass sie in der Lage sind, ihre nun angebrochene Zeit, unsere Zukunft, sinnstiftend zu gestalten.

 

Vereinsnummer ZVR-Zahl: 437710610

Schulkennzahl: 401641

IBAN:  AT 33 3400 0000 0614 9959

Verein Schola 

Schule für selbstbestimmtes Lernen

Güntherstraße 1 - 4040  Linz - Urfahr

e-mail: info@schola.at

Telefon: 0043 | (0)676 445 2012

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